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May 05 2012

17:46

Burnouts im Flur gehen bei @rtwcommunity auch mit nem Audi und nicht nur mit ner Cobra :-)

Alter Schwede, was Julien Dupont da mit nem Elektro-Fahrrad veranstaltet, kann sich sehen lassen! Mit dem nächsten E-Bike muss ich mir auch mal so einen lackierten Keller- oder Parkhausboden suchen :-) Ich habe gestern übrigens noch gelernt, dass es mal eine Zeit gab, als jedes FÜNFTE Fahrrad in Deutschland aus Bielefeld kam. Uns jetzt kommt Ihr!

Wenn Julien Dupont nicht grade ein Audi E-Bike probefährt (irgendwie ist komplett an mir vorbei gegangen, dass die in Ingolstadt auch grade an sowas feilen, ganz zum Schluss im Video sieht man kurz die Ringe auf dem Rahmen) ist er einer von den irren Red Bull Extremsportlern und macht so Urban-Freestyle Geschichten auf nem Trial Mopped. Ganz besonders geisteskrank gerne auf irgendwelchen kleinen Brückchen :-D

Julien, s’il vous plaît me donner une leçon de Freestyle Trial! :-D

Naja bis ich das mal mit nem Audi mache, übe ich so lange noch mit der Cobra im Wohnzimmer :) Die Rhein-Zeitung hat damals übrigens rausgefunden, wer da das Gummi ins Parkett brennt.

probefahrer
10:46
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911 Meer ;) (Wurde mit instagram aufgenommen)

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Zelle #911 (Wurde mit instagram aufgenommen)

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Bella Machimella :) (Wurde mit instagram aufgenommen)

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Die kalifornische Scheune zum Glück :) (Wurde mit instagram aufgenommen)

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Guten Morgan! (Wurde mit instagram aufgenommen)

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Schön Schnauze :) (Wurde mit instagram aufgenommen)

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Opel Commodore GS Cabrio! (Wurde mit instagram aufgenommen)

May 03 2012

probefahrer
15:55
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Sharky’s back :-D (Wurde mit instagram aufgenommen)

14:09

Wehe wenn Sie losgelassen: Auto-Blogger on Tour bei Skoda Citigo, ABT Sportsline und der DTM

Es war zum Heulen. Die letzte Woche habe ich quasi komplett im Bett verbracht: Mit dicken Mandeln und Bronchien, die sich angehört haben, als würde jemand versuchen, nen V12 mit Nähmaschinenöl zum laufen zu bringen. Ein Sack Nüsse klang noch sinfonisch dagegen.

Also musste ich die netten Veranstaltungen sausen lassen, die im Kalender standen: Skoda CitiGo fahren, die Produktpalette von Audi-Veredeler ABT durchs Allgäu treiben und per Blogger-Roadtrip zum Eröffnungsrennen der DTM.

Glück im Unglück: Bei den ganzen Beiträgen, die die Mädels und Jungs rausgehauen haben fühle ich mich quasi mittendrin statt krank zu Hause dabei:

Fahrberichte zum Skoda Citigo

(c) passiondriving.de hat sich den chicsten Skoda Citigo ausgesucht

Der tschechische Bruder des VW up! gefällt mir persönlich optisch sehr gut. Hoffe, dass ich den kleinen auch bald mal bewegen darf.

Jens von rad-ab.com wäre auf jeden Fall lieber im Skoda Citigo zurück nach Bielefeld gefahren als im ICE :-D. Thomas Fazit zu den Motoren ist interessant: Er sagt, der kleine 44KW Motor des Citigo reicht völlig aus. Sebastian sagt Cityfloh, Bjoern meint Ausgefuchst und nix falsch gemacht, Autodiva Nicole hat ausführliche Citigo Bremstests gemacht, Fabian findet den Citigo attratktiver als den Up!, Basics Rob sagt: It’s an ALDI, TrendsDerZukunft sind auch den Up! schon gefahren, gehen im Citigo Fahrbericht aber leider kaum auf Unterschiede ein, Welt der Gadgets meint, es passt keine Bierkiste in den Citigo Kofferraum und Skoda Verkäufer Sebastian hat die Aktion auch nochmal zusammen gefasst.

Bei Abt Sportsline in Kempten

Der Audi Veredeler Abt Sportsline hat zum ersten Mal Blogger eingeladen, die einige der Produkte bei Kaiserwetter durchs Allgäu fahren durften. Super Blogger-Event im wilden Süden.

Füße hoch Lisa! (c) The Car Addict

Lisa the Car Addict hat den Besuch bei Abt hier auf Englisch mit großer Fotoschau gepostet. Sebastian hat den Abt Event  gecovert und die Probefahrten zum  AbtAs7 und Abt Beetle am Start. Bjoern hat hier den R8 GTS Spyder und den Abt Beetle verbloggt und das ganze noch mit einer Honda Accord Testfahrt verbunden. Bei Fabian gibt’s Fahrberichte zum Abt As7 und Abt Beetle

7 Jungs im Mercedes Benz C63 AMG bei der DTM

(c)auto-geil.de Jan, Kim, Torsten, Jens, Milos, Camillo, Matthias

(c)auto-geil.de Jan, Kim, Torsten, Jens, Milos, Camillo, Matthias

Jens und Jan hatten letzten Sonntag alle Hände voll zu tun. Die beiden haben nicht nur ein Blogparaden-Gewinnspiel zum DTM Eröffnungsrennen am Hockenheimring organisiert, sondern auch gleich noch ein passendes Ringtaxi klar gemacht: Das DTM Safety-Car Mercedes-Benz C63 AMG.

Bei Auto-Geil gibt es den Road-Trip schonmal nach zu lesen und Jens hat den DTM-RennTag Revue passieren lassen. Besonders schade fand ich, dass ich einen der ersten probefahrer Stammleser Matthias von Gedankenmaschine (der seine bisher gefahrenen PS mal eben um 400 steigerte *g*) nicht treffen konnte. Und auch Taxi-Blogger Torsten hätte ich verdammt gerne mal persönlich kennen gelernt, der mir damals bei der Toyota Prius Taxi-Probefahrt in den Kommentaren so nett aufschlüsselte, welcher Vergehen ich mich alle schuldig gemacht hatte :)
Mit Designlovr war ich letztens noch von Zürich nach Genf unterwegs. Hast Du bei dem AMG auch erstmal die Bremse getestet, Kim? ;-) Milos von Trendlupe treffe ich hoffentlich auch bald mal und Camillo und sein Digital Lifestyle Blog IMAEDIA kannte nich noch gar nicht. Ist aber nun auch direkt mal in den Gadgets-RSS-Ordner gewandert. ;)

(c)auto-geil.de DTM Start in Hockenheim - Mercedes-Benz und Audi

Ein klasse Blogger-Event haben auto-geil und rad-ab da mit Unterstützung von Audi und Mercedes-Benz auf die Beine gestellt. Beim nächsten Mal bin ich dann auch wieder fit und dabei!

Ach ja und dann gab es noch so einen Blogger in ganz und gar kompromittierenden Posen zu errraten :)

 

13:07

DER Automitgröhlsong schlechthin – Bohemian Rhapsody – Welche der 3 Versionen macht das Rennen?

Dieser Song ist legendär. Also eigentlich war er das schon, als Queen ihn 1975 rausbrachte. Seitdem sollen Freddy Mercury und Kumpels das Lied tatsächlich bei JEDEM Queen Konzert gespielt haben!

Für die eigentliche Legende ist aber eher der Film Waynes World zuständig gewesen SaaaaWIIIING:

MC Winkel hat drüben auf Whudat zwei lustige Videos gepostet, in denen die Bohemian Rhapsody einmal von einem besoffenen Knacki und einmal von Kiddies auf dem Weg zum Kindergarten intoniert wird. Beides ganz knuffich – aber da der Emser ja fragt, welche Version besser gefällt, muss ich ganz klar sagen – die Finnen spinnen immer noch am schönsten in ihrem Porkka Playboys Polo :-)

10:09

Zwei re:publica Empfehlungen für Tag 2 und 3 – “The Future is already here” und “Living in Transit” @daimler_BI #rp12

Leider kann ich die diesjöhrige RePublica nur im Stream verfolgen. Wobei ich ja mal wieder gestehen muss, dass ich inhaltlich gefühlt sogar mehr mitbekomme, als wenn ich vor Ort wäre.

Sascha Lobos Überraschungsvortrag war jedenfalls schonmal wieder das Humor-Highlight mit einigen “Da is was dran”-Momenten.

Auf zwei Talks möchte ich hier nochmal ganz besonders hinweisen. Da ich beide Speaker bereits kennen lernen und auch über die Themen über die sie sprechen einiges erfahren durfte.

Daimler ist als Partner bei der re:publica dabei und bietet als solcher zwei sehr spannende Talks an:

Schaut Euch heute am 3.5. um 18:30 “The Future is already there” auf STAGE 1 mit Johann Jungwirth an! JJ ist Chef des Mercedes Benz Entwicklungszentrums in Palo Alto. Also mitten im Silicon Valley. Das R&D Zentrum von Mercedes liegt in Laufweite zu Facebook, Google ist auch um die Ecke, mit Apple tauscht man sich gelegentlich aus usw.
Johann hat irre viel zu erzählen und wird Euch garantiert Einblicke liefern, wie ein Autohersteller mit den großen Player und den kleinen Start-Ups im Valley zusammen arbeitet und die Brücke schlagen, was das für unsere Mobilität in der Zukunft bedeuten wird, die Ihr nicht erwartet hättet.
Ich bin sehr gespannt auf den Talk. Hier auf dem Blog werdet Ihr bald mehr über meinen Besuch bei JJ in Palo Alto erfahren.

Hier der Link im republica Zeitplan

Morgen früh am 4.5. um 10:00 dann “Living in Transit” auf STAGE 8 mit Alex Mankowsky. Diesmal ein Workshop – wieder mit einem Daimler Mitarbeiter – diesmal einer der Zukunftsforscher des Unternehmens. Wie genau der Workshop aussehen wird, weiß ich nicht – aber eines weiß ich: Alex hat die außergewöhnliche Fähigkeit, Autothemen aus kultureller, historischer und gesellschaftlicher Perspektive zu beleuchten wie kaum ein Zweiter. Aus jedem Vortrag oder Gespräch mit Alex bin ich bisher schlauer rausgekommen als ich rein gegangen bin.

Besser als die Re:Publica Leute das beschrieben haben, kann ich das den Workshop auch nicht vorhersagen :) Auch wenn es der erste Slot am Morgen ist: HINGEHEN!

Wir richten uns in der Bewegung selbst häuslich ein. In der Bewegung wird der Unterschied von körperlicher Schwere und virtueller Leichtigkeit spürbar. Die treibenden Kräfte dieses „Interface“ zu erfassen, unseren Umgang damit zu erforschen ist Ziel des Workshops.

Link des Workshops im Zeitplan

Einige der Daimler Kollegen auf der Re:Publica twittern übrigens auch hier als @Daimler_BI.

Hier noch ein paar erste Eindrücke vom ersten Tag der Re:Publica 2012 Ein virtueller Rundgang, viele Videos und Zusammenfassungen beginners mind – ganz frisch gebloggt.

May 02 2012

probefahrer
18:59
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Abendveranstaltung Chilioli machen, @saschalobo auf #rp12 zuhören und das Gedöns instagramen *hust* (Wurde mit instagram aufgenommen)

May 01 2012

20:01

Probehören iPhone Edel-Headset: C5 von Bowers & Wilkins

Danke Bowers & Wilkins – Ihr habt mich mit dem B&W C5 InEar zur Musik zurück gebracht. Die letzten Jahre habe ich Musik nur sehr, sehr selten bewusst gehört. Meistens waren das dann ein paar Favoriten auf dem iPhone – allen voran Kettcar, Nine Inch Nails ein bisschen Bach und Mozart im Hintergrund oder Radio-Gedudel.

Bowers & Wilkins ist eine britische Edel-Schmiede für High-End Lautsprecher mit über 65 Jahren Tradition und KnowHow. Mittlerweile gibt es neben den Flagschiff-Boxen mit dem Klangvollen Namen Nautilus (zum Preis eines Oberklasse-Autos) auch diverses Zubehör für uns Internet-Leute. Web-Radios, den berühmten Zeppelin Air als iPhone-Lautsprecher und eben Kopfhörer wie den C5. Ach ja und in den Abbey Road Studios werden B&W Lautsprecher eingesetzt! In den ABBEY ROAD STUDIOS!

Meine Ohren gehörten eher den gepflegten Podcasts, die es da draußen so gibt: Retinacast, Küchenradio, Alternativlos, TWiT, Metaebene, WRINT, Neunetz und so weiter.

Rein technisch höre ich über den Lautsprecher vom iPhone wenn es schnell gehen soll. Im Auto über das Autoradio via USB Kabel und wenn ich die Außenwelt wegblenden will über das Apple Headset, das ja ganz gut klingt. Mein AKG Kopfhörer macht einen deutlich besseren Sound, klar – aber wenn ein Anruf reinkommt, habe ich natürlich keinen Bock auf umstöpseln.

In den letzten 2 Wochen hat sich meine Sicht auf das was ich höre vollkommen geändert.

Denn kurz vor der Renault Twizy Probefahrt habe ich ein Bowers&Wilkins C5 InEar-Headset zum testen bekommen, das mir komplett die Schuhe ausgezogen hat. Ich wusste gar nicht, wieviel Klang im iPhone steckt.

Ganz ehrlich dachte ich ja auch immer, ich wäre alles andere als audiophil. Zu Schul- und Walkman-Zeiten war mein Motto eher Hauptsache laut. Heutzutage ist es eher: Hauptsache unterhaltsam.

Begeisterung geht schon bei der Packung los

Tja und dann lag da plötzlich diese schwarze Box auf dem Tisch. Im ersten Moment fühlt sich die Verpackung des C5 fast an, als wäre sie aus Holz. Sehr, sehr hochwertig. Sie ist natürlich entsprechend der Hauptkäufergruppe sehr stark an meinen bisherigen Verpackungsbenchmark angelehnt: Die iPhone Box. Ganz ehrlich? Die wirkt gegen die B&W Schachtel wie ein Tetrapack. Und Apple versteht ja nun wirklichb was von Edel-Kartonage.

Der Deckel wird von einem Magneten auf der Box gehalten und klappt wie ein Buch auf. Darunter liegt unter einer PLEXIGLASSCHEIBE! dann der Kopfhörer. An einer kleinen, schwarzen Samtschlaufe zieht Ihr den Schuber aus der Box raus und selbst der schwarze Hochglanz-Plastikträger auf dem die InEars mit sorgfältig in Klemmen festgehaltenen Kabeln liegen (aus denen sie sich auch nur mit vorsichtigem Fummeln befreien lassen. Ich hatte wirklich Angst, sie kaputt zu machen) ist massiver als alles, was ich bisher an Verpackungen gesehen habe. Gut 180 Euronen teure Kopfhörer möchte man ja auch gut geschützt wissen :)

Aber jetzt mal Schluss mit dem Unboxing-Porn und ran an die Technik.

Probehören statt Probefahren

Ich fummel die Kabel aus der Plastikschale und stecke mir die Hörer in die Ohren. Fühlt sich komisch an, irgendwie wollen sie nicht ganz passen. Ok – dann schaue ich doch tatsächlich mal ins Handbuch ;) In diesen Kopfährern steckt nicht nur Audio-Engineering, sondern richtig clevere Alltagstauglichkeit.

Die Stöpsel werden durch Ihr eigenes Kabel in Eurer Ohrmuschel gehalten! Ich musste es tatsächlich nachlesen. Ihr steckt die Kopfhärer in den Gehörgang und dann schiebt Ihr das Kabel in die obere Falte Eurer Ohrmuschel. Klingt komisch – funktioniert aber prächtig. B&W nennt dieses Feature Secure Loop Design und der hält den Kopfhörer bombensicher auch beim Sport in den Ohren.

Ok, sitzt passt und hat Luft. Auf der Packung steht Concert for one also fange ich mein Testhörern mit der Band an, die ich gerade letztens live gehört habe: Kettcar. Natürlich mit dem neuen (und entsprechend technisch am besten produzierten) Album “Zwischen den Runden”. Die Musik ist Gitarren-Indie-Rock mit einigen Elektrosamples – enthält also alle Elemente, die im Rock so vertreten sind.

Was soll ich sagen: Im Meatus Acusticus geht die Sonne auf.

Wie gesagt, habe ich mich bisher nicht für besonders audiophil gehalten. Aber ich habe einige Musiker und Sound-Engineers in der Bekanntschaft, von daher kann ich guten von schlechtem Sound schon unterscheiden.

In dem Moment, wo die ersten Takte durch die Tungsten Sound Tube (Tungsten bedeutet, das Teil ist aus hochdichtem und resonanzarmem WOLFRAM gefertigt!) auf mein Trommelfell geleitet werden, fühle ich mich, als hätte mir einer von diesen Kindergeburtstagszauberern nach 37 Jahren Lebenszeit endlich die viereinhalb Meter Regenbogentaschentuch aus dem Gehörgang gezogen.

Soviel Raum konnte ich mir mit Ohrstöpseln beim besten Willen nicht vorstellen. Der C5 produziert unglaublich differenzierten Sound mit kristallklaren und angenehmen Höhen und knackigen Bässen.

Zum Vegleich wechsel ich beim gleichen Song “Rettung” ein paar Mal zwischen iPhone Headset und BW C5 hin und her. Der Song hat alles: Fette Toms in den Drums, nen Bläsersatz, Sidesticks, einen prominenten Basslauf Akkustikklampfe im Hintergrund, bisschen Gepicke auf dem rechten Ohr, Synthie/Pianosounds, die sich super durchsetzen und “Sabberfäden, die sanft das Ohr streifen“. Ein Liebeslied für Große.
Der Wechsel vom B&W C5 zum iPhoneheadset ist so wie als beamt man sich aus der Mitte des Live-Publikums aufs Klo der Konzerthalle. Unglaublich.

Das bemerkenswerteste am Sound ist für mich der druckvolle und sanfte Bass. Dabei muss ich betonen: Wenn ich mich in nen Presse-Fahrzeug oder Mietwagen setze, suche ich meistens erstmal den EQ im Radio und drehe die Bässe, die irgendwelchen tauben Nüsse voll aufgerissen haben wieder auf ein normales Level.
Der BundW C5 macht ein dumpfes rumgewummer, sondern macht, dass sich der Bass wie ein Instrument anhört. Ich kann HÖREN, was der Bassist da spielt. Note für Note. Das witzige dabei: Mein Ohr hört dieses fette Getieftöne und mein Bauch wartet vergebens auf Vibrationen :)

Danach hangel ich mich durch meine restliche Referenzstücke: Bachs Brandenburgische Konzerte, Nine Inch Nails – Downward Spiral, Jay-Z & Kayne West, Metallica, Beatles White Album (in den Abbey Road Studios werden BTW seid Jahrzehnten Bowers and Wilkins Lautsprecher für die Abhöre verwendet!), Bad Religions altes Zeug, The Who und Fear Factory. Wahnsinn. Ich muss wieder mehr Musik auf mein iPhone laden :) Das macht wieder richtig Spaß!
Einzig bei etwas schräbbeligen Gitarren-Zeugs habe ich den iPhone EQ benutzt und “Kleine Boxen” gewählt. Alles andere klang in meinen Ohren “trocken” am besten.
Warum das bei Metal, Punk und Konsorten so ist, erklärt bycan hier in seinem Testbericht zum B&W P5 ganz unten – sehr lesenswert!.

Klassik geht natürlich astrein. Das eine oder andere Mal habe ich ja nun schon in Konzertsälen gesessen und eins ist klar: Da ist der BundW in seinem Element. Durch die passive Abschirmung nach außen und die fast direkte Trommelfellmassage kommen auch die feinsten Nuancen zur Geltung.

Und ich habe noch nichtmal Lossless Aufnahmen probiert. Ach ja, speaking of: Mit Lossless Musik kann man sich wohl für 3 Monate kostenlos durch die Bowers and Wilkins Society of Sound versorgen lassen.

Podcasts hören mit dem Bowers and Wilkins C5

Das ist ja bisher wie gesagt mein Hauphörgebiet. Also schmeiß ich nacheinander einige Folgen unterschiedlicher Sendungen an, die die Qualitätsskala von oben nach unten abdecken. Benchmark ganz oben mal wieder Tim Pritlove mit CRE, der alte Radiofuchs holt ja alles aus seinem Equipment. Da können nur noch NPR und Leo Laporte einen draufsetzen, die allerdings auch Studios für 7-stellige Summen am Start haben.

Ich habe Stimmen im Kopf.

Klingt, als würde ich mitten im Studio bzw. in der Podcastrunde sitzen. Als nächstes geht es von der Produktionsquali etwas weiter nach unten. Die aktuelle Folge Alternativlos! zum Thema Korruption ist auf Franks Seite sehr ordentlich produziert. Fefe sitzt wohl am Skype mit gutem Mikro. Interessant, was ich plötzlich alles an Nebengeräuschen differenzieren kann, die vorher einfach nur die Sprache unverständlich gemacht haben.
Als unterste Stufe nehme ich mal alte Tests für POddCAST, die ich direkt ins Mac-Mikrio eingequatscht habe und selbst da höre ich einen deutlichen Gewinn an Dynamik. Aber gut, solch miese Aufnahmen zum Testen zu nehmen ist als würde man der Sau die Perlen nicht einfach vorwerfen sondern gleich mit einer Austern-Schrotflinte drauf halten ;)

Praxistest und Außengeräusche

Ich sagte ja schon – die Kopfhörer kamen kurz vor der Twizy Probefahrt auf Ibiza an. Also hatte ich gleich doppelte Möglichkeit zum Alltagstest. Erstmal im Zug und Flugzeug. Herrlich. Der Alltag wird vollständig ausgeblendet. Du hörst nur das was Du hören willst. Selbst wenn die Musik pausiert wird, ist die Welt angenehm leise, aber so etwas wie den Schaffner versteht Ihr noch 1A, ohne die Stöpsel raus zu nehmen. Ich denke, das hängt mit Micro Porous Filter auf der Rückseite der Hörer zusammen. Wie ein kleiner Metall-Schwamm lässt er die Schallwellen der Klang-Treiber die von der Tungsten Sound Tube erzeugt werden nach außen entweichen und dementsprechend gewollte Geräusche bei pausierte Musik ans Ohr heran.
Selbst das typische Dröhnen und Rauschen im Flugzeug wird weggedämpft.

Dann der Twizy. Der kleine Stromer von Renault ist ja offen. Man sitzt zwar hinter einer Windschutzscheibe, aber Windgeräusche sind halt immer noch da. Wie bei einem Auto mit offenen Fenstern. Zudem weht einem die eine oder andere Brise um die Ohren. Die sind bei mir echt empfindlich. Also hatte ich die C5 die meiste Zeit der Probefahrt im Gehörgang. Auch wenn ich nicht durchgehend Mucke an hatte, haben Sie mich vor Zug im Ohr geschützt.

Auch im vollen Wind habe ich nohcmal den Vergleich mit den Apple Hörern gemacht.
1. waren die Windgeräusche beim Apple immens laut, sodass ich leisere Sprache oder etwas flacher produzierte Oldies teilweise kaum hören konnte
2. zog am Apple Headset immer noch Luft vorbei ins Ohr, während die C5 dicht halten
3. sind mir die Apple Stöpsel mehrmals durch den Wind aus dem Ohr geflogen, wo die C5 bombenfest saßen

Für Motorradfahrer:
Im Twizy herrscht keine Helmpflicht. Nehmt beim austesten nen der B&W C5 Euren Helm mit. Die angeschrägte Form der Hörer, die aus der Ohrmuschel heraus kuckt, könnte am Futter entlang kratzen. Unter meinen Helm passen sie gerade so.

Praktische Features

1. Die Tasche – Eine kleine halbrunde schwarze Velour-Tasche gibt es zum C5 dabei. Innen mit einem Steg in den die Hörer eingesteckt werden. Das Kabel wird um den Steg herum gewickelt. Der etwas hakelige Reißverschluss ist für einen Grobmotoriker wie mich eine kleine Herausforderung ;) Aber hey! So ein Stück Lebensqualität will ich nicht einfach in die Jacken-Tasche fummeln.

2. Tüddelfreies Kabel – Ich weiß nicht, wie oft ich schon mein Apple Headset entwirren musste. Eben jedes mal, wenn ich es aus irgendeinem Behältnis raushole. Ich behaupte fast mal, die Viecher, die auch die Socken in den Waschmaschinen klauen, verknoten Headsets wenn ihnen langweilig ist.
Ich hab das B&W C5 mal spaßeshalber in die Hosentasche gesteckt (nur EINMAL – versprochen *g*) ich glaube fast, die Kabelverknotkobolde laut fluchen gehört zu haben:

Du holst das Headset aus beliebiger Tasche, schmeisst es auf den Tisch und es entwirrt sich quasi von selbst!

Kein Scheiß: Das ist un-heim-lich! Ich weiß nicht, wie die das hingekriegt haben, aber kann ich bitte an alle technischen Geräte diese selbstentwirrenden B&W Strippen haben? BITTE?

Sprachqualität beim Telefonieren

Im normalen Gebrauch 1A. Deswegen musste ein Härtetest her: Der Twizy eignete sich natürlich perfekt. Selbst bei gut 80km/h konnte ich noch mit meiner Liebsten telefonieren. Ich verstand sie perfekt und auf ihrer Seite wurden die ibizanischen Winde weitestgehend rausgefiltert. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die runde Fernbedienung. Hier muss ich immer etwas rumfummeln, bis ich fühle wo die Mulde und damit die Bedienelemente fürs iPhone sind

Tragekomfort

Die Klang Röhre ragt schon recht weit in meinen wohl eher kurz geratenen Gehörgang herein. Ist aber immer noch angenehm. Der C5 kommt mit 3 Paar Gummiaufsätzen für weitere oder schmalere Gehörgänge. Ich komme mit den Standardaufsätzen am besten zurecht.
Der Secure Loop bedarf etwas ausprobieren, bis er perfekt in die persönliche Ohrmuschel passt, hält dann aber deutlich besser und bequemer als so Hinterkopfgedöns oder die Halterungen, die man sich über ie Ohren ziehen muss. Die Anleitung erklärt sehr deutlich wie das funktioniert.
Ach ja: Welcher Stöpsel rechts und links ist steht UNTEN dran. Da wo das Kabel rein geht. Ich habe die Hinweise 10 Minuten lang übersehen ;)

Kleiner Verbesserungsvorschlag

Das ist jetzt Jammern auf GANZ hohem Niveau, ich weiss. Das einzige, was besser sein könnte sind die Kabel, die zu den Ohren gehen. Also ab da, wo sich das Y in links und rechts aufteilt. Bei leiser bis mittlerer Lautstärke höre ich, wenn die Kabel bsw. gegen den Reißverschluss der Jacke schlagen etwas. Man muss schon sehr drauf achten, aber man hört es. kurz vor maximaler Lautstärker ist das Klackern nicht mehr wahrnehmbar.

Disclaimer: Ja, ich darf das TestSample behalten. Wer würde sich auch gerne gebrauchte InEar-Kopfhörer in die Lauscher stecken? ;)

Viel wichtiger: Ich brauche neue Musik! Schlagt was vor!

Also wenn Ihr mir Songs zum Probehören empfehlen könnt: Rein in die Kommentare damit!

Noch Fragen zu Bowers & Wilkins Kopfhörern C5 und P5?

Weitere Meinungen zum C5 lest Ihr bei Jens, dem alten Lifestyler, im Lumma-Land, beim Exil-Bielefelder ben_ und beim admartinator.

Das Schwestermodell zum InEar Headset – den Kopfhörer Bowers & Wilkins P5 haben aktuell auch einige Leute in der Testmangel: bycan der exzellent erklärt, warum High-End Audiogear und Metal nur bedingt zusammen passen. Ralf Becker, der sie gleich Case-Modden will und den Vergleich zu Monster Beats Solo ziehen kann und der Emser MC Winkel

April 30 2012

22:41

Bloglight: Interview mit Renaults Produktmanager Z.E. (E-Fahrzeuge) Reginar von Schoenau

Passend zu unserem ersten Auto-Bloggerspotlight des Monats – das im April auf Renault fällt, ergab sich am Freitag kurzfristig noch ein Interview mit Renault Deutschlands Produktmanager für Zero Emission Autos Reginar von Schoenau.

Die anderen BlogLight Beiträge der Auto-Blogosphäre findet Ihr unten am Ende des Artikels. Unbedingt durchklicken – da sind interessante Geschichten dabei!

Ich gebe das ganze hier aus dem Gedächtnis wieder, da ich das Gespräch nicht aufnehmen konnte. Die Antworten sind also meine Interpretationen von Reginars Aussagen.

Renault ZE Modellpalette (c) Renault

Als erstes interessierte mich Warum sind die Elektroautos bei Renault so nah am ganz normalen Auto dran? Verglichen mit den eher spacigen Elektroautos wie Opel Ampera, Nissan LEAF oder Tesla Roadster sehen Renaults Z.E. Modelle Fluence und Kangoo ja sehr “normal”.

Reginar erklärte mir, Renault möchte nicht nur mit einem einzelnen auf E-Mobilität spezialisierten Auto an den Start gehen, sondern mit einer Flotte von Stromern. Wenn man als Hersteller dann nah an seinen Serienmodellen bleibt, bringt das einige Vorteile:

  1. Schnellere Umsetzbarkeit bis zur Produktionsreife
  2. Es müssen keine neuen Produktionsstraßen gebaut werden
  3. Die Produktion ist günstiger

Damit war in einem Zug auf meine Frage danach beantwortet Warum im Motorraum der Elektroautos auch alles so ähnlich wie im thermischen (Renaults Begriff für Verbrenner-Autos) Fahrzeug aussieht.

Macht man die Haube eines Renault ZE auf, sieht man als erstes einen silbernen Kasten, der entfernt an einen Zylinderkopf beim Spritter erinnert. Das ist allerdings weder der Elektromotor noch der Gleichrichter, wie ich immer vermutete, sondern die Ladeeinheit. Eine 12V Batterie für die Bord-Elektrik ist auch immer noch zu finden, genauso wie eine Bremsanlage, Untersetzungsgetribe, Antriebswellen usw.
Je näher man im moment an der klassischen Nutzung des Motorraums bleibt, desto einfacher kann Serien- oder seriennahe Technologie genutzt werden. Dann noch ein paar orange Stromkabel dazu und los gehts :)

Aus der (c) Renault Fluence ZE Broschüre

Twizy und Zoe als mehr oder weniger eigenständige Modelle (der Zoe teilt sich einiges an Technologie mit dem Clio) profitieren ebenfalls von dieser Strategie.

Damit hat Renault bis Ende des Jahres 4 Elektro-Modelle im Showroom stehen. Auf der IAA hatten wir zudem auch noch den Frenzy gesehen – ein rein-elektrischer Family-Van, der – wenn er denn kommt – vermutlich auch bereits eine größere Reichweite erhalten wird.

Renault und Nissan sind ja in einer Allianz kooperiert. Wie groß ist der Anteil an Technologie in den Elektroautos, die sich die Hersteller teilen?

Die Antwort hat mich echt überrascht. Sie lautete nämlich: Null.

Nissan war mit dem LEAF ja bereits gegen Ende 2010 am Start. Damit knapp ein Jahr eher. Renault hatte etwas mehr Zeit zum entwickeln. Auch auf Grund der Tatsache, dass die Technologie, die Nissan verwendet sowohl mit dem japanischen Gleichstromnetz wie auch mit dem europäischen Drehtstrom funktionieren muss, konnte sich Renault auf den europäischen Standard konzentrieren. Soweit ich weiss, werden die gleichen Batterien in der Allianz verwendet, allerdings hatten wir darüber nicht gesprochen.

Dazu gibt noch einige weitere Unterschiede in der Technologie: Nissan verwendet momentan noch permanent Magneten während Renault auf Wechselimpulsmagneten setzt. Das soll zum einen effizienter sein – zum anderen ist Renault so nicht auf die “seltenen Erden” angewiesen.

Aus meiner Erfahrung mit dem LEAF interessierte mich, wie die Renaul ZE Autos die Reichweite während der Fahrt berechnen

Da sind sich Renault und Nissan dann wieder sehr ähnlich. Die Reichweite wird zunächst mal nach dem Profil der zuletzt gefahren Strecke errechnet. Ist man also vorher geheizt, wie ein geisteskranker (was ich natürlich nie tue *hust*) dann ist bei der nächsten Fahrt die Reichweite niedrig. Während der Fahrt passt sich die Berechnung dann in Echtzeit an die Fahrweise und das Streckenprofil an und kann sich also mit der Zeit erhöhen.

Umgekehrt funktioniert das Prinzip natürlich auch. Bin ich vorher wie eine alte Oma gefahren und bin dann eher zügig unterwegs, sinkt die Reichweite ggf. schneller als erwartet.

Interessant zu erwähnen ist noch, dass das optimale Einsatzgebiet für  Elektrofahrzeuge genau entgegengesetzt zu dem von thermischen ist: Stadtfahrten, mit viel Stop-and-Go und langsamer Fahrweise sind das Element der Stromer. Lange Fahrten bei Geschwindigkeiten um 80 und höher sind weniger effizient. Bei Verbrennern ist es genau umgekehrt.

Flieger und Kofferleber Olli wollte wissen, ab wann denn mit komkurrenzfährigen Preisen für Elektroautos zu rechnen wäre. 

Renault bekommt jetzt schon Preise für Elektrofahrzeuge hin, die vergleichbar sind mit den entsprechenden Dieseln. Sobald Elektro-Modelle in höheren Volumina gekauft und damit auch produziert werden, gehen die auch die Produktionskosten und damit die Preise runter. Über die Zeit werden zusätzlich noch Investitions- und Entwicklungskosten abgeschrieben, was sich auch noch einmal positiv auf den Preis auswirkt.

Grundsätzlich sind wir zur Preisdebatte um Elektromobilität aber relativ schnell auf einen Nenner gekommen. Das sehe ich persönlich nämlich ganz genauso:

Ein 386 PC SX25 – also mit 25 Megahertz kostete Mitte der 80er 25.ooo D-Mark. Ich kann gerne die Happy Computer mit der Werbeanzeige drin raussuchen. Heute kostet ein Rechner der um gut das hundertfache schneller ist – fast das hundertfache weniger. Zumindest bei ebay ;) Aber Ihr versteht, was ich meine.

Das iPhone ist auch so ein Beispiel. Als das rauskam konnte es noch fast nix ohne Apps. Und war schweine teuer. Gut heute ist es immer noch schweine teuer – das liegt aber daran, dass Apple leider nich keine ernstzunehmende Konkurrenz und bereits eine große Verbreitung hat. Aber dafür ist die Leistungsfähigkeit und Funktionsvielfalt der iOS Geräte immer weiter gestiegen

Übertragen auf Elektroautos hieße das – fürs gleiche Geld gibts in 5 Jahren mehr Reichweite, (noch) mehr Leistung, die alten Modelle werden preiswerter und die Apps im App-Store möchte ich übertragen auf E-Mobilität mal mit der Ladestruktur vergleichen.

Das beste Beispiel ist der Zoe. Der stellt Ende 2012 schon eine Weiterentwicklung dar: Er kommt mit Schnell-Lade-Technologie. Also ein weiterer Technologieschritt. Ein Fluence oder Kangoo der nächsten Generation können das dann ebenfalls.

Statt mehr Apps gibt es in Deutschland dann (hoffentlich) bald viel mehr Schnell-Ladestationen. Damit wird die Technologie noch benutzbarer und bald ist es auch kein Thema mehr, mit einer Grundreichweite von 170 Kilometern eine Reise von 500 und mehr Kilometern zu machen, wenn man genug Schnell-Ladestationen auf der Strecke hat.

Wie wird dem Kunden Elektromobilität schmackhaft gemacht?

Renault arbeitet mit unterschiedlichen Partnern zusammen, um den Kunden die neue Technolgie so attraktiv wie möglich zu machen.

  • AVIS / Europcar bieten ZE Kunden vergünstigte Mietwagen-Konditionen an
  • RWE bietet die Wallbox zum Laden samt Installation und passenden Ökostrom Ladetarifen
  • Verwerterpartnerschaften um Akkus aus den Fahrzeugen neu aufgebaut oder recyclet werden

Wo steht Elektromobilität in 10 Jahren?

Reginar muss bei der Frage schmunzeln. Er hofft, dass wir bis dahin die von der Bundesregierung angepeilten 1 Million Elektroautos auf deutschen Straßen haben werden. (Ich hoffe ja auf deutlich mehr)

So unrealistisch ist das ganze aber auch nicht. Wir haben heute schon 2,3 Fahrzeuge pro Haushalt. Tägliche Pendlerfahrten können größtenteils elektrisch gemacht werden. Für die Stadt ist Elektro die perfekte Mobilitätslösung. Und mit der wachsenden Lade-Infrastruktur werden Elektroautos natürlich noch VIEL interessanter für kommerzielle Kunden. Vom Handwerker über den Taxifahrer oder den Lieferdienst.

Selbst eines der Hauptargumente der deutschen (so auch meiner Eltern) – die jährliche Fahrt in den Urlaub ist mit gut ausgebauter Lade-Infrastruktur kein Problem mehr. Ganz ehrlich haue ich mir bei diesem Argument auch immer wieder gerne beherzt vor die Stirn: Für EINE Fahrt im Jahr kann man sich ein Auto für 2 Wochen leihen, einen Autozug nehmen, oder zur Not auch das Auto zu Hause lassen und in den Flieger steigen.

Hinzu kommen Länder wie China, wo teilweise das thermische Auto komplett übersprungen und vom Fahrrad gleich auf E-Mobilität gesetzt wird.

Ich hoffe Ihr fandet meine Zusammenfassung unseres gut 1-stündigen Gesprächs genauso interessant wie ich. Vielen Dank nochmal an Reginar und natürlich auch ein fettes Danke an Renaults Mann für Social Media Fabian Rangol für die kurzfristige Organisation, so kurz vorm Wochenende :-)

Hier die BlogLight Beiträge der anderen Auto-Blogger zu Renault als “Hersteller des Monats”

 

 

14:17

Dropbox Bilder automatisch verkleinern

Wir haben ja in unserer Autoblogger Gruppe auch den einen oder anderen Bilder-Tausch am Start. Das ganze läuft über freigegebene Ordner mit dem Tool Dropbox.

Da heutige Digicams ja meistens Bilder in 2MB aufwärts (bei mir eher so 5-11 MB) schießen und man dank 32 Gigabyte Speicherkarten auch nicht grade sparsam knipsen muss, landen dann schonmal mehrere 100 oder gar 1000 Megabyte in der Dropbox, die bei mir dann auch auf mehrere Geräte synchronisiert werden.

Mein Problem nun:
Auf der Alm da gibt’s koa Sünd’ und auf dem Ponyhof da gibt’s koa schnelles Internet nicht. 1500er Leitung und das war’s.

Bilder von Hand auszuwählen und zu verkleinern ist auch keine Option. Kostet zuviel Zeit. Jetzt bin ich nach einigem rumgooglen auf folgende Lösung via Lifehacker gestoßen:

Dropresize (CHIP Download) – vorgegebene Ordner werden überwacht und Bilder darin automatisch verkleinert

Saupraktische Sache und funktioniert ganz easy. Das Tool läuft im Hintergrund mit und sobald neue Fotos in einen der konfigurierten Ordner und Unterordner hinzukommen, werden diese von Dropresize automatisch im Hintergrund verkleienrt, ohne dass man sich groß drum kümmern muss.

Echte Arbeitserleichterung.

Alternativ kann man noch diesen Webdienst hier nutzen – Dropboxautomator - klingt wie ITTT nur für die Dropbox – SEHR mächtiges Tool.

12:28

April 29 2012

20:02

Das Terrain und die Reichweite: Den Fuss des Teutos mit #NissanLEAFcar33 entlang

Auf meinen gewohnten Strecken habe ich ja mittlerweile schon ein Gefühl für den Energieverbrauch des LEAF bekommen. Da bewege ich mich aber auch immer im sicheren Rahmen und Umkreis der nächsten Steckdose. Sollte es mal eng werden, wird zur Not wird eben mal bei nem Kumpel für ne Stunde oder 2 Halt gemacht und ein bissen an der Leitung gelutscht. Musste ich bisher aber noch nicht in Anspruch nehmen. Meinen bisherigen Niedrigrekord an Restreichweite hatte ich ja letztens schon mit 23km getwittert.

Es ist aber wirklich unglaublich, wie stark sich der Straßenverlauf und die Topographie auf die Reichweite beim Elektroauto auswirkt. Ich habe es heute mal geschafft, die Reichweitenvorhersage des Nissan LEAF kolossal zu unterbieten. Wir haben einen kleinen ca. 35 Kilometer Ausflug gemacht.

Dabei war ich allerdings auch wie eine Potenz aus Sonntagsfahrer hoch Oppa mit Hut unterwegs. Mein Spar-Fahr-Stil passte dabei wunderbar zu unserem Ziel: Heilbad und Salinenstadt Bad Rothenfelde. Vom Rentner-Aufkommen her auch als das Miami Ostwestfalens bekannt.

Rock’n'Rollator!

Doch zurück zur LEAF Reichweite:

Losgefahren sind wir mit einer Reichweite von 178km. Randvoll geladen also.Dann bin ich 36 Kilometer weit gefahren. Die Elektro-Reichweite bei der Ankunft: 160km! Das heißt, ich bin genau doppelt soweit gekommen, wie es das Auto errechnet hat.

Nun errechnet das Auto die Reichweite ja immer auf Basis der letzten Fahrt. Bei 178 Kilometern Startreichweite ist schon klar, dass ich bereits vorher extrem sparsam gewesen sein muss. Doch die Fahrt Bielefeld – Bad Rothenfelde lief dann nochmal wie’n Stromspar-Länderspiel.

Auf der Rückfahrt habe ich nach 33km nachgeschaut. DA waren dann aber plötzlich 51km Reichweite weg. Strange oder? Ich habe da eine abenteuerliche Vermutung:

Bielefeld liegt auf 118m über Normalnull. Halle Westfalen, durch das man auf dem Weg nach Bad Rothenfelde durch muss auf 125m üNN und Rothenfelde selber auf 96m über NN. Was meint Ihr? kann es sein, dass die 36km bergab einfacher für das Auto waren und sich SO arg auf den Strom ausgewirkt haben und der Rückweg dann entsprechend “anstrengender” weil es dauern bergauf ging?

Meine extrem sparsame Fahrweise hatte ich auf dem Rückweg nicht geändert. Trotzdem hatte ich nach einigen Streckenabschnitten plötzlich einen satten Hopser nach unten in der vorher gesagten Reichweite. Dabei hatte mich fast nen Rübentrecker überholt :) Aber dieses Stück ging eben über 2-3 Kilometer gaaanz leicht bergan.

Wir sprechen hier ja über fast das doppelte an Verbrauch / eingebüßter Reichweite. Da muss man bei längeren Fahrten schon mit dem spitzen Bleistift rechnen: Was auf der Hinfahrt noch super gepasst hat, kann auf der Rückfahrt plötzlich ganz anders aussehen.

Einkaufs-technisch war die Tour ein vollster Erfolg :) Dazu später mehr.

19:06

Die alte A-Klasse – die zweite Chance, der zweite Frühling

Ihr seid ja drauf. Da schrub ich letztens ja von meiner ersten Erfahrung mit der Mercedes-Benz A-Klasse und dass ich damals noch grün hinter den Ohren als Auto-Blogger nicht wusste, wie ich mit meiner Meinung zur Untermotorisierung im Mietwagen umgehen rsollte – und Ihr kommentiert, mails und facebookt: “Wir wollen den Verriss lesen!” :-D Da habe ich mich missverstöndlich ausgedrückt:

Damals habe ich mir den Artikel verkniffen, weil ich nicht wusste, wie Händler und Hersteller mit meiner Meinung zu der kleinen Motor-Ausführung umgehen würden. Heute weiß ich, dass es völlig OK gegangen wäre, hätte ich geschrieben, was mir durch den Kopf ging. Aber auch wenn ich mir durchaus mal erlaube, länger auf einem Posting rumzudenken, bevor ich es raushaue: Nach 3 Jahren krieg ich das auch nicht mehr auf die Kette :) Grundtenor wäre gewesen: A-Klasse A140 in Elegance Ausstattung (witzig, dass der Autovermieter damals so eine gehobene Ausstattung hatte, aber die Maschine so klein war) – innen hui, aussen Elch und Motor auf langer Strecke gääähn.

Aber! Unverhofft kommt oft und man begegnet sich ja immer zweimal im Leben:

Mein Paps gesellt sich Ende diesen Monats zu meiner Ma ins gepflegte Rentnerleben. Da der gute Firman Opel Astra Dann abgegeben werden muss, brauchte es eine automobile Neuausrichtung. Der BMW 318i Kombi von meiner Ma (bildhübsches Auto mit M-Fahrwerk und in super Zustand) wurde bereits im Januar abgestoßen. Die Kiste hatte ja echten Youngtimercharakter und ich hätte daraus gerne einen Rusty Station Wagon gemacht. Aber der soff für zu wenig Leistung dann doch zuviel.

Tja und was haben sich die alten Herrschaften nun in die Garage gestellt? Naaaa? Clichées sind dazu da um erfüllt zu werden: Ne 2011er A-Klasse :-D

Elterns neuer Elch im Stall: Mercedes-Benz A-Klasse W169 2011

Und das frechste: Da haben sie schon den Probefahrer in der Familie und er wird noch nicht mal zur Probefahrt mitgenommen. Tsö.

Das ganze war aber wohl eine irre kurze Angelegenheit. 3 Wochen wurden diverse Marken abgeklappert und irgendwie war nix dabei. Auf Mercedes-Benz sind beide nicht gekommen “Wir dachten, die sind eh viel zu teuer.” Der Freund, der Tocher einer Freundin meinte dann wohl bei einer Party: “Schaut doch mal bei unseren ‘Jungen Sternen’ vorbei. Wir haben gestern erst zwei neue A-Klassen reinbekommen.”

Tjo und dann wars wie so oft: Nach’m Wochenende hingefahren. Gesehen, gefahren, gekauft.

Und mir erst Wochen später davon erzählt. Meine Ellis sind eben große Fans von Überraschungen ;)

Also werde ich demnächst mal wieder das Vergnügen haben, eine A-Klasse mit verhältnismäßig kleiner Motorisierung zu fahren und dann endlich drüber schreiben zu können.

Man sieht sich halt immer zweimal im Leben. Und meine alten Herrschaften machen nun einen auf zweiten Frühling unterm guten Stern :)

probefahrer
16:25
1377_14b5_500

Cupholders in #nissanleafcar33 are PERFECT for our @kleankanteen - most cupholders are 2 small (Wurde mit instagram aufgenommen)

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